Gegründet 1947 Sa. / So., 15. / 16. Juni 2019, Nr. 136
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16.02.2011 / 0 / Seite 7 (Beilage)

»Wir wollen irgendwann sogar ordentliche Honorare zahlen«

Beispiel »detektor.fm«: Man braucht keinen Medienkonzern im Hintergrund, um ein Internetradio ­zu gründen. Ein Gespräch mit Marcus Engert und Christian Bollert

Interview: Gitta Düperthal

Wie kamen Sie auf die Idee, einen Internet-Radiosender mit journalistischen Beiträgen und alternativer Popmusik zu gründen?

Christian Bollert: Angefangen haben wir bei »Mephisto 97,6«. Das ist ein richtiges Lokalradio, das zur Universität Leipzig gehört – kein Mensasender. Ich habe dort die Morgensendung moderiert, Marcus Engert war Chefredakteur, Gregor Schenk Musikredakteur. Wir haben uns dort kennen- und schätzengelernt, und vor fünf Jahren gemeinsam einen Podcast aufgemacht.

Podcast ist keine Live-Sendung – man kann sich die Beiträge z.B. abends auf den mp3-Player laden, um sie morgens auf dem Weg zur Arbeit abzuhören. Wir hatten damals 150 bis 300 Abonnenten, das ging deutlich über den Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis hinaus.

Was waren Ihre ersten Schritte zum Onlinesender?

Bollert: Nach unseren Podcasts mit Interviews und Reportagen zum kulturellen Leben in Leipzig waren wir der Meinung: Wenn das so gut ankommt, ...





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