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16.02.2011 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Die lieben »Kollegen«

Pressesprecher verstehen sich auch als Medienarbeiter. Doch für Journalisten sind sie oft eine wahre Plage

Rainer Balcerowiak

Zu den vornehmsten Aufgaben eines Journalisten gehört es – oder sollte es wenigstens gehören –, Informationen zu sammeln, zu gewichten und zu verifizieren. Nur so kann er seine gerne als »vierte Gewalt« (nach Legislative, Exekutive und Judikative) beschriebene Rolle wahrnehmen.

Es liegt in der Natur der Sache, daß es viele Menschen und Institutionen gibt, die genau das verhindern wollen. Es gibt sogar einen ganzen Berufsstand, der anscheinend nur geschaffen worden ist, um Journalisten bei der Ausübung ihrer Tätigkeit so effektiv wie möglich zu behindern: den Pressesprecher.

Man findet ihn überall. Große Behörden, Parteien, Unternehmen, Verbände und Institutionen leisten sich mitunter ganze Stäbe. Doch auch kleine örtliche Initiativen und sogar in der Öffentlichkeit präsente Einzelpersonen haben mehr oder weniger qualifiziertes Personal zur medialen Außendarstellung eingestellt.

Für Pressesprecher gilt noch mehr als für viele and...





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