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04.08.2010 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Sozialistischer Frühling?

Vor 50 Jahren wurde in der DDR Vollzug gemeldet: Die flächendeckende Zusammenführung der Bauern in Genossenschaften war abgeschlossen

Siegfried Kuntsche

»Sozialistischer Frühling« im Dorf. Diese Wortprägung tauchte erstmals in einem Leitartikel des Neuen Deutschland vom 20.März 1960 auf. Tatsächlich fühlten sich damals Hunderttausende Bauern vor den Kopf gestoßen, weil man sie in die neuen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) gedrängt hatte. »De Appel is riep«, hatte der Rostocker SED-Bezirkssekretär Karl Mewis Mitte Januar den widerstrebenden Kavelsdorfer Bauern im Kreis Ribnitz-Damgarten zugerufen. Der Satz wurde zum Leitspruch für Agitationstrupps in den Dörfern.

Die Kollektivierung in der Landwirtschaft war seit Mitte der 50er Jahre erklärtes Ziel der SED. War mit der Bodenreform von 1945/46 zunächst eine erste Nachkriegsproduktionsgrundlage für die Landwirtschaft geschaffen worden, so ging es nun um eine Erhöhung der Produktivität, mit der man das Land langfristig von Lebensmittelimporten unabhängig machen wollte. Die SED vertrat damals den Standpunkt: Ein s...

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