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30.04.2010 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Die Krise heißt Kapitalismus

Raus aus dem Schlamassel. Gemeinsam gegen Arbeitslosigkeit, Kopfpauschale und Bildungsabbau: Am 12. Juni auf die Straße gehen

Michael Prütz

Glaubt man der herrschenden Meinung, ist die Krise sowohl an den Finanzmärkten als auch in der realen Produktion schon vorbei. Steigende Aktienkurse und ein verhaltener Aufschwung der Produktion sind der scheinbare Beweis für die herrschenden Eliten, daß eigentlich alles so weiter gehen könne wie vor dem Jahre 2008. In Wahrheit schwingt sich die Krise zu immer neuen Höhen auf. Verschiedene Staaten wie Griechenland, Spanien und Portugal, aber auch Kalifornien, stehen kurz vor dem Staatsbankrott. Die Verluste auf dem US-Immobilienmarkt sind unübersehbar, eine neue Finanzblase deutet sich an. Kein Grund also für uns, auf das Geschwätz der Regierung hereinzufallen. Allerdings haben wir im Jahre 2008 die Möglichkeiten der Bundesregierung zur Abfederung der sich dynamisch entwickelnden Krise unterschätzt. Mit der Abwrackprämie und der Kurzarbeit ist es der Regierung gelungen, die Bevölkerung ruhigzuhalten. Die Sparmaßnahmen wurden bisher nicht in Angriff genomm...

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