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10.02.2010 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Er ihr, sie ihm

Ein kleiner Abendspaziergang durch den Vampirfilm

Robert Best


»Man muß das Blut von jemand anderem saugen, um Kapitalist zu sein.« (Malcolm X).

Ist es Sünde, wenn der Fuchs ein Huhn frißt?« Diese Frage aus dem Mund einer frischgebackenen und eben mit frischem Blut versorgten Vampirin in Chan-Wook Parks Film »Thirst« kann nur eines sein: Legitimation einer als Nahrungskette maskierten Sozial- und Beißordnung.

Seit je ist der Vampir Übermensch. Überlegen, aber ausgestoßen. Qua Geburt – auch OK-Vin Kim in »Thirst« wird neugeboren als Vampir – ist er zum Aussaugen der Mehrheit befähigt. Filmblut kann dabei Metapher für alles Mögliche sein: Geld, Aufmerksamkeit, Vitalität, sexuelle Energie – oder Blut.

Der Vampir holt sich, was er braucht, weil er die Regeln gegenseitiger Kontrolle aufgekündigt hat, spielerisch aber einhält. Das Abenddinner, den Maskenball, die Kokserparty macht er mit, richtet er mitunter aus. Aber nur, um das Ganze zur Feier des Tages...






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