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30.04.2009 / 0 / Seite 11 (Beilage)

»Die Beschäftigten stehen unter einem enormen Druck«

Der Aufschwung der Discount-Märkte beruht auf Überausbeutung der Mitarbeiter. Nach der Lidl-Kampagne will ver.di nun verstärkt auch die Konkurrenz ins Visier nehmen. Ein Gespräch mit Ulrich Dalibor

Interview: Ralf Wurzbacher

Ulrich Dalibor ist ­Bundesfachgruppenleiter Einzelhandel beim Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

F: Der zur Edeka-Gruppe gehörende Discounter Netto wollte durch die Übernahme von Plus vor zwei Jahren den Marktführern Aldi und Lidl die Stirn bieten. Welche Erfahrungen macht ver.di mit Netto?

Der Discountbereich ist eine der letzten Wachstumsbranchen im Einzelhandel in unserem Land; das Prinzip Billig geht immer zu Lasten von Beschäftigung und der Beschäftigten. Was machen Discounter? Sie verkaufen Produkte zum niedrigsten Preis, sie stampfen jährlich Hunderte neue Märkte aus dem Boden, und sie reizen die Öffnungszeiten bis an die Grenzen des Erlaubten aus. All das verursacht Kosten, die irgendwo wieder reingeholt werden müssen, und da bleiben nur noch die Mitarbeiter. Discounter haben Personalkostenquoten zwischen vier und fünf Prozent im Verhältnis zum Umsatz. Bei bedienungsintensiven SB-Warenhäusern liegt die Quote im Durchschnit...


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