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30.04.2009 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Umrüsten oder sterben

Ingenieurtechnisches Know-how für gesellschaftlich nützliche Dinge mobilisieren: Automobilindustrie braucht alternative Produktlinien

Hans-Gerd Öfinger

Die Autoindustrie steckt in ihrer tiefsten Krise seit Bestehen der Branche. Regierung, Konzerne und IG Metall wollen das Problem mit Abwrackprämie und Exportoffensive in den Griff bekommen. All diese »Lösungen« können die Krise nur weiter verschärfen. Bisher galt die Idee einer Verstaatlichung und demokratischen Planung der Autoindustrie ebenso als Tabu wie das radikale Umrüsten – weg von Straßenfahrzeugbau hin zu umweltfreundlicher Mobilität und gesellschaftlich sinnvollen Gütern. Dabei sind die gewaltigen Überkapazitäten unübersehbar. Weltweit hat die Branche seit 2005 ihre Fertigungsmöglichkeiten um zehn Prozent ausgebaut. Sie könnte gut 66 Millionen Fahrzeuge produzieren, wird 2009 aber wohl nur 50 Millionen verkaufen.

Pläne in der Schublade

Schon seit langem könnten die Technik-Profis in der Industrie umweltfreundlichere Produkte entwickeln als spritfressende Pkw mit Gummireifen. Doch die Konzernzentralen sind bisher mit der alten V...

Artikel-Länge: 5953 Zeichen

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