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25.02.2009 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Wollen, Sollen, Müssen

Mit dem Anfang 2007 eingeführten Elterngeld wird das Ausbrechen aus alten Rollenmustern nicht ­leichter

Kirsten Achtelik

Das 2007 eingeführte Elterngeld hat das explizite Ziel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Müttern soll die Rückkehr in den Beruf erleichtert werden, Väter sollen sich stärker an der Kindererziehung beteiligen können. Und ein implizites: Heterosexuelle Mittelschichtsfrauen sollen mehr Kinder bekommen. Ihnen soll die Entscheidung für eine Babypause vom Berufsleben finanziell schmackhaft gemacht werden, und vor allem für sie ist das Ganze tatsächlich eine Verbesserung.

Während es zu den beiden letzten Punkten – leichter Anstieg der Geburtenzahlen und leichter Anstieg bei der von Männern beantragten Elternzeit – von offizieller Seite beinahe euphorische Erfolgsmeldungen gibt, bleibt der erste Punkt weitgehend unbeleuchtet. Einerseits gibt es noch kaum Zahlen dazu, andererseits kann nur schnell in den Beruf zurückkehren, wer ausreichende außerhäusliche Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder hat.

Neue Väter?

Sogar die Emma stellt...

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