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06.08.2008 / 0 / Seite 8 (Beilage)

»Die sogenannte Koexistenz mit der Gentechnik gibt es einfach nicht«

Freiwillige Feldbefreiung: Aktivisten sehen sie als letztes Mittel nach vergeblichen legalen Protesten gegen Genehmigung der Risikotechnologie. Ein Gespräch mit Susanne Mähne

Interview: Gerhard Klas, Rheinisches JournalistInnenbüro

Susanne Mähne arbeitet als Gärtnerin auf einem Biohof in Südniedersachsen. Sie engagiert sich im Netzwerk »Gendreck weg«, das praktischen Widerstand gegen die Verbreitung von Gentechnik leistet. Die Aktivistinnen und Aktivisten zerstören in der Bundesrepublik angebaute gentechnisch veränderte Pflanzen – nicht anonym, sondern nach vorheriger Ankündigung.
Wie sind Sie zur Initiative »Gendreck weg« gekommen?

Ich habe mich schon ziemlich lange kritisch mit Gentechnik auseinandergesetzt. Und als ich dann das erste Mal davon gehört hatte, daß mit Mitteln des zivilen Ungehorsams öffentlich gegen Gentechnik vorgegangen wird, war ich begeistert, habe mich bei der Vorbereitung engagiert und mitgemacht.

Wie reagieren Nichtregierungsorganisationen, die ebenfalls die Legalisierung der Gentechnik anprangern, auf Ihre Aktionen?

Leider haben sich die großen Naturschutz- und Bio-Anbauverbände am Anfang große Sorgen gemacht. Die haben sich teilweise sogar richtig distanziert. ...



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