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12.12.2007 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Kein bißchen klammheimlich

Peter O. Chotjewitz traut sich was: Bauchlinke Geschichtsschreibung der Gegenkultur am Beispiel Klaus Croissant

Marek Lantz

Peter O. Chotjewitz: Mein Freund Klaus. Verbrecher Verlag, Berlin 2007, 572 Seiten, 22 Euro

Alle Staaten sind verbrecherische Organisationen. Es gehört zu ihrem Wesen. Das ist der Grund, weshalb ich mich niemals von Menschen distanzieren würde, die den Mut und die Kraft haben, den Staat zu bekämpfen.«

So sieht’s aus. Was Peter O. Chotjewitz da in seinem ausgezeichneten Roman »Mein Freund Klaus« in knappen Worten formuliert, ist letztlich die nach wie vor einzig akzeptable Grundprämisse des Sprechens über die RAF und den »Deutschen Herbst«. Derjenige, dessen Lebensweg Chotjewitz auf den knapp 600 Seiten ausbreitet, hat sich jedenfalls immer daran gehalten. »Mein Freund Klaus«, das ist Klaus Croissant, seit seinem Mandat als RAF-Wahlverteidiger Mitte der siebziger Jahre eine der meistgehaßten Persönlichkeiten des westdeutschen Polizei-, Justiz- und Medienapparats.

Chotjewitz, Anwalt und Schriftsteller, Jahrgang 1934, begegnet Croissant, Anwalt und »Justizkri...




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