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22.02.2006 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Die ungarische Krise

Wie der XX. Parteitag die Bevölkerung zum Denken anregte. Und wie die kommunistischen Führungsgremien trotzdem keine Schlußfolgerungen zogen

Von Palmiro Togliatti

Palmiro Togliatti (1893 – 1964), Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens, hielt den Bericht an den VIII. Parteitag im Dezember 1956. Die hier daraus dokumentierten Auszüge stammen aus: Palmiro Togliatti: »Ausgewählte Reden und Aussätze«, Berlin 1977

In der sozialistischen Welt haben ernste Ereignisse stattgefunden. Mit großem Erfolg wurde in der Mehrheit der sozialistischen Länder der friedliche Aufbau einer neuen Wirtschaft und einer neuen Gesellschaft fortgesetzt. In zwei dieser Länder gab es Erscheinungen von Korrekturen der gesellschaftlichen Entwicklung, die von plötzlichen Volksunruhen und von einem offenen, oder versteckten Eingreifen konterrevolutionärer Kräfte begleitet waren. In Ungarn, einem nach Einwohnerzahl und Fläche kleinem Land, das jedoch wegen seiner Lage im Herzen Europas und seiner geschichtlichen Traditionen große Bedeutung hat, ist es sogar zu einem tragischen Bruch gekommen, zu Aufständen und zu bewaffneten Auseinander...

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