Gegründet 1947 Sa. / So., 24. / 25. August 2019, Nr. 196
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12.10.2005 / 0 / Seite 11 (Beilage)

»Unter Studierenden herrscht Frustration«

Über das Fehlen einer politischen Jugendbewegung, Apathie an den Hochschulen und notwendige Impulse der erstarkten Linken. Ein Gespräch mit Dirk Burczyk

Interview: Ralf Wurzbacher

F: Der Titel der für kommenden Sonnabend in Berlin geplanten Konferenz schließt mit einen Ausrufezeichen und einem Fragezeichen. Ist die »Zeit für eine linke Jugendbewegung« nun gekommen oder nicht?

Zu fragen ist zweierlei: Ist dies wünschenswert, und ist dies möglich? Wünschenswert ist eine neue linke Jugendbewegung mit Sicherheit. Aber mehr noch als bei der Frage nach einer Zusammenarbeit zwischen Linkspartei.PDS und WASG gilt hier: Ist man auch tatsächlich bereit, aufeinander zuzugehen? Schließlich geht es nicht nur um zwei Parteien, die unter einem hohen Entscheidungsdruck stehen. Das Spektrum der möglichen Beteiligten ist wesentlich breiter.

F: Gibt es Anzeichen für einen bevorstehenden Aufstand der Jugend?

Aufstand wäre zuviel gesagt. Aber auf jeden Fall haben die Proteste gegen die neoliberale Politik, gegen Bildungs- und Sozialabbau und erst recht der Neuaufbruch der parteipolitischen Linken für Bewegung gesorgt. Jetzt muß es ...





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