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12.10.2005 / 0 / Seite 10 (Beilage)

Rechter Nachwuchs frei Haus

Die Mitgliedsbünde des Dachverbands Deutsche Burschenschaft fungieren offenbar als Kaderschmieden für die sächsische NPD. Politik und Staatsschutz haben lange weggeschaut

Tjark Sauer

Mit dem Einzug der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in den Sächsischen Landtag ist die Mitarbeit verschiedener rechter Burschenschafter in der NPD in den Fokus der Medienberichterstattung gerückt. Neben dem durch seine Rede vom »Bombenholocaust« zu trauriger Berühtmheit gelangten ehemaligen Gießener Studenten und heutigen NPD-Abgeordneten Jürgen W. Gansel engagiert sich noch eine ganze Reihe weiterer Burschenschafter in den Reihen der Deutschnationalen. Insbesondere die diversen Mitgliedbünde unter dem Dachverband Deutsche Burschenschaft dienen der NPD offensichtlich als Kaderschmieden zur Rekrutierung ihres politischen Nachwuchses.

Während neuerdings auch der hessische Verfassungsschutz von »Intellektualisierungsbemühungen« spricht und eine »neue Qualität« der Zusammenarbeit zwischen Burschenschaften und NPD ausmacht, weisen Antifaschisten schon seit Jahren auf die Kooperationen der Korporierten hin...

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