12.10.2005 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Hochburg des Protests

Nirgendwo sonst wurde der »Summer of Resistance« so beim Wort genommen wie in Hamburg. Die Vernetzung von Studierenden und anderen Gruppen gelang aber nur bedingt

Martin Dolzer

Wichtig wie nie zuvor war allen Beteiligten der Vernetzungsgedanke. Viele Aktionen wurden in Absprache zwischen Asten und Hochschulgruppen länderübergreifend durchgeführt. Die Idee zu neuen Formen der Zusammenarbeit und Solidarität enstand an der Uni Hamburg und wurde während etlicher Treffen norddeutscher Studierender weiterentwickelt. Besonderes Augenmerk galt dabei der Ansprache und Einbindung anderer von Sozial- und Bildungskürzungen betroffenen Gruppen und Schichten. Infos im Internet: www.nixbildungsabbau.de/nordnetz

Wir legen Wert darauf, daß Protest und Widerstand friedlich, bunt, kreativ und vielfältig sind. Jede und Jeder sollte daran teilhaben können.« So äußerte sich der Heino Windt, Sozialreferent beim AStA der Universität Hamburg, während einer Vollversammlung im abgelaufenen Sonmersemster. Die Worte haben gefruchtet: Nirgendwo sonst in der Republik waren von Frühling bis Sommer so viele so lange an den bundeseit ausgerufenen Protes...

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