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20.07.2005 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Ein Leben in Gerechtigkeit

Der uruguayische Schriftsteller Daniel Chavarría floh 1969 aus Kolumbien nach Kuba. Nach über drei Jahrzehnten will er dort auch bleiben

Elsa Claro, Havanna

»Mich interessiert insbesondere die menschliche Marginalität: Und das sind die jineteras (kubanische Prostituierte), die Kriminellen, Gauner, Alkoholiker. Außerdem fasziniert mich das Phänomen der »sozialen Pathologie«: der Verrat, die Korruption, die Lüge als Waffe in der Politik. Meine Figuren sind innerhalb dieser sozialen Marginalität aber immer etwas Besonderes; es sind außergewöhnliche Menschen, unter außergewöhnlichen Lebensbedingungen.«

Daniel Chavarría in ILA – Monatszeitschrift zu Lateinamerika, Nummer 257


Es ist zwar noch früh in Havanna, aber die Sonne brennt schon unbarmherzig. Doch der Weg zur Wohnung von Daniel Chavarría ist nicht weit, sie liegt nur einen Steinwurf von der »Rampa« entfernt, wie die 23. Straße in Havanna wegen ihres steil abfallenden Endes genannt wird. Vom Eingang der Wohnung aus sieht man das Hotel Nacional auf einer Anhöhe, einige Straßen weiter liegt das Havanna...




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