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20.07.2005 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Ein Kriegsakt gegen Kuba

Embargo oder Blockade? Wie die aggressive Handelspolitik Washingtons gegenüber Havanna bezeichnet wird und was dahinter steckt

Frank Schwitalla

Im Zentrum der US-amerikanischen Aggressionen gegenüber Kuba steht seit über 45 Jahren die Blockade der Insel durch die USA. In internationalen Medienberichten über den Konflikt ist gemeinhin trotzdem nur von einem »Embargo« die Rede. Ganz so, als ob nur die USA der sozialistischen Karibikinsel den Warenverkehr verweigerten. Tatsächlich sind auch Drittstaaten betroffen. Diese unterschiedliche Benennung kommt nicht von ungefähr. Der Begriff des Embargos verschleiert die Aggressivität, mit der Washington versucht, die kubanische Revolution zu zerstören.

Embargo bezeichnet im eigentlichen Sinne die Beschlagnahme von Gütern, um etwa offene Schulden eines Staates zu begleichen. Im politischen Kontext wird unter einem Embargo heute auch ein Ausfuhrverbot oder eine Ausfuhrsperre verstanden. Die Kuba-Politik, die am 9. Oktober 1960 vom damaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower begonnen und im Februar 1962 durch dessen Nachfolger John F. Kennedy...

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