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20.04.2005 / 0 / Seite 10 (Beilage)

»Chinesische Gefahr«

Europa: Die Abschottung gegen ausländische Studierende durch Gebühren liegt im Trend. Studierendenvertreter trafen sich in Luxemburg

Anna Lehmann

Luxemburger Studierende sind die vielleicht umtriebigsten in ganz Europa. Von den rund 7000 Lernenden sind gerade mal 400 im Land selbst eingeschrieben. Der Rest studiert außerhalb des kleinen Großherzogtums. Das liegt einerseits daran, daß es erst seit zwei Jahren eine richtige Uni gibt. Aber auch nach deren Gründung ist jeder hiesige Student verpflichtet, mindestens ein Semester fernab der Heimat zu verbringen. Im März waren die beiden Luxemburger Studentenorganisationen Gastgeber für rund 100 Studenten aus über 30 Ländern. Aus Skandinavien, vom Balkan, aus Mitteleuropa und vom Bosporus reisten die Delegierten der nationalen Studentenvereinigungen an. Sie folgten damit der Einladung ihres europäischen Dachverbandes, der ESIB.

Diese repräsentiert nach eigenen Angaben elf Millionen Studierende. Doch außer den Delegierten der Mitgliederversammlung kennt kaum ein Student die Organisation, obwohl es sie schon seit 23 Jahren gibt. »Wir sind nicht seh...

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