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20.04.2005 / 0 / Seite 9 (Beilage)

Angst vor dem kritischen Geist

Studieren ohne Abitur? Nix da. Die Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik wurde geschliffen

Denis Nitschmann, AStA der HWP

Im Zuge des Umpflügens der Hochschullandschaft im Sinne hierarchischer Managementkonzepte wurde auch die Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP) geopfert. Seit dem 1. April muß sie sich eine Fakultät mit den vormals universitären Fachbereichen der Wirtschaftswissenschaften und der Sozialwissenschaften teilen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, daß sich das Angebot wohl zuvor gedoppelt hatte und die Fusion daher vernünftig ist. Auf den zweiten Blick wird klar, daß mit der etwa 3 000 Studierenden umfassenden Universität etwas verlorengeht, das dem neoliberalen Umbaukonzept entgegenstand.

Die HWP durchbrach in eigener Regie die Zugangsbeschränkungen für die Aufnahme eines Studiums. Mußte man bisher den Königsweg durch die Mühlen der Schulbildung durchlaufen, um eine Berechtigung zu einem Studium zu erlangen, so konnte man diese an der HWP auch ohne Abitur haben. Was jeder Hochschule als Möglichkeit gegeben ist, setzte diese Universitä...

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