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20.10.2004 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Neue Modelle statt alter Hierarchien

Die unsinnige Trennung in Universitäten und Fachhochschulen ist obsolet

Colin Tück

Mit der fortschreitenden Einführung des zweistufigen Systems von Bachelor- und Master-Studiengängen drängt sich eine Frage auf: Ist für die alte Trennung in Fachhochschulen (FH) und Universitäten im neuen System noch Platz? Was macht es für einen Unterschied, ob man seinen Master an der Uni oder der FH ablegt? Und wozu braucht es noch praxisorientierte Fachhochschulen, wenn man den angeblich berufsfeldbezogenen Bachelor auch an der Uni machen kann?

Vor dem Hintergrund eines steigenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften wurden 1968 die Fachhochschulen gegründet. Während diese Studiengänge mit hohem Praxisbezug anbieten sollten, blieb das tradierte Bild der Universität als von der Praxis weitgehend losgelöste und höherwertige Einrichtung erhalten. Dennoch bewegten sich beide Institutionen in den folgenden Jahrzehnten aufeinander zu: Die Organisationsformen glichen sich immer mehr an, der Studierendenanteil mit allgemeiner Hochschulreife wuchs beständ...

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