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07.07.2004 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Räuber und Terroristen

Wie rechte Historiker die »Verbrechen der Partisanen« im Zweiten Weltkrieg aufarbeiten

Nick Brauns

Wenige Tage nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion rief Stalin zur Bildung von Partisanenabteilungen auf. »In den okkupierten Gebieten müssen für den Feind und alle seine Helfershelfer unerträgliche Bedingungen geschaffen werden, sie müssen auf Schritt und Tritt verfolgt und vernichtet werden.« Die brutale deutsche Besatzungspolitik führte ab dem Frühjahr 1942 zu einem rapiden Anstieg der Widerstandsaktivitäten. Rund 1,5 Millionen Partisanen und ihre Helfer operierten in den okkupierten Gebieten der Sowjetunion. Ihre Aktionen richteten sich schwerpunktmäßig gegen Transportwege und Versorgungseinrichtungen der Besatzer. Unter dem Vorwand der »Bandenbekämpfung« gingen Wehrmacht und SS vor allem gegen die Zivilbevölkerung vor. Für jeden von Partisanen getöteten Deutschen sollten 100 kommunistische Geiseln sterben, lautete ein Befehl. Allein in Belorußland ermordeten die faschistischen Okkupanten 350 000 Zivilisten, die ermord...

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