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23.06.2004 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Das Allerletzte

Die Sozialgeschichte des Spitzels: Ein Buch, das man nicht allein lesen sollte

Jürgen Heiser

Der von Markus Mohr und Klaus Viehmann herausgegebene Band »Spitzel – Eine kleine Sozialgeschichte« enthält keine geschlossene Analyse, stellt aber den längst überfälligen Versuch dar, das Thema in die öffentliche Debatte zu bringen. Die Herausgeber grenzen das Objekt ihrer Betrachtungen klar ein: »Auch wenn ein Spitzel denunziert, so ist er doch von der Figur des Denunzianten zu unterscheiden. Ein Spitzel nutzt nicht bloß Gelegenheiten aus, er hat den Auftrag, sie aktiv herzustellen. So steht selbst der Verräter noch über ihm. Zwar verrät auch ein Spitzel, aber im Unterschied zum Verräter hat er nie die Sache oder die politischen Ziele und Träume geteilt, für die Menschen sich einsetzen. ... Ein Spitzel [ist] aus der Perspektive aller Beteiligten einfach das allerletzte.«

Kein Wunder, daß die Herausgeber erwähnen, wie »ungemein anstrengend« die Arbeit an diesem Buch war: »Wer sich über Monate mit Spitzeln bes...

Artikel-Länge: 6044 Zeichen

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