Gegründet 1947 Sa. / So., 6. / 7. Juni 2020, Nr. 130
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06.02.2004 / 0 / Seite 25 (Beilage)

Spurensuche auf dem Fußballfeld

Bernhard Meyer

Die vorliegende Edition vereinigt 28 Beiträge von zwölf Autoren, um der Frage nachzugehen, wie Juden als Spieler und Funktionäre den Fußball beeinflusst haben. Diese exponierte Sicht macht eigentlich nur Sinn vor dem Hintergrund des Antisemitismus und der »Rassenpolitik« im Nazideutschland. Zum Klischee antisemitischer Ideologen gehörte es Anfang des 20. Jahrhunderts standardmäßig, jüdischen Mitbürgern den Sinn für Sport abzusprechen, ihnen die Meidung körperlicher Arbeit und Mühen zu unterstellen, physische Degeneration und gar Effeminisierung nachzusagen. Für den harten Fußballsport sei der Jude körperlich völlig ungeeignet, bis Hitler kam und ihnen gar jegliche Lebenseignung absprach.

Hier nun wird Spurensuche in einem Metier mit Massencharakter betrieben. Als Sportbegeisterte wohlgemerkt, nicht als Juden, hinterließen sie unübersehbare Marksteine in der Historie des Fußballsports. Beispiele gefällig? Walther Bensemann, Fred und Gus Mann...

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