Der Schwarze Kanal: »Sender Jerewan««
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16.04.2003 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Lob des Kellerschimmels

Tokajer bleibt das Flaggschiff des ungarischen Weinbaus. Doch der hat inzwischen einiges mehr zu bieten

Inge Trabandt

Von allen Weinbauländern östlich Österreichs hat Ungarn seit Jahrhunderten die ausgeprägteste Kultur beim Essen und Trinken, die bewährtesten einheimischen Rebsorten und die ausgefeiltesten Weingesetze und -bräuche. Deshalb hatte auch kein Land mehr zu verlieren, als es darum ging, sich dem Geschmack fremder Kunden, die hier eine weitere Quelle von immer wieder gleichen Weinen erwarteten, anzupassen.« So beschreibt der britische »Weinpapst« Hugh Johnson das Dilemma und die Chance des ungarischen Weinbaus. <br /> <br /> Ungarn hat eine sehr alte Weinbaukultur, und Weine aus Sopron und Eger waren schon im 13. Jahrhundert ein Begriff. Die Griechen führten den Weinbau in Ungarn von Südosten her die Donau und deren Nebenfluß Theiß aufwärts und die Römer von Westen her über die pannonische Ebene bis zum Plattensee ein. Trotz Hunnen-, Vandalen-, Goten-, Tataren- und Türken-Einfällen über viele Jahrhunderte hinweg wurde immer Wein a...

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