Das soziologische Onlineportal Soziopolis hat sich vergangenen Herbst der Post-/Apokalypse gewidmet, vor allem hat die Redaktion Bücher besprechen lassen, deren Autoren apokalyptisch zumute war oder ist.
Das Märchen »Die Bremer Stadtmusikanten« ist ein Musterbeispiel für den Erzähltypus »Tiere auf Wanderschaft« – und, wie ich finde, für den Erzähltypus »Tiere im Widerstand«.
Im Sommer kaufte ich eine Mineralwasserflasche, deren Schraubverschluss aus Plastik sich erst aufgeschraubt nach oben klappen ließ, an der Flasche also dran blieb.
Im solipsistischen Neoliberalismus der Gegenwart geht es viel um Gefühle. So wollen eine linke und eine rechte Initiative Gefühle schützen – und fordern deshalb ein Gesetz gegen Hassreden.
Der Name der Reiseführerreihe verdankt sich einem Verhörer: Eigentlich hätte sie nach einem Popsong »Lovely Planet« heißen müssen. Das wäre auch ein passender Titel für die »Ortskunde« von Thomas Kapielski.
Neulich stieß ich auf einem Friedhof in Neukölln auf einen Grabstein, der dem dort »Ruhenden« – einem Bäckermeister – ein »bewegtes Leben« bescheinigte.
Das Ende des neuen literarischen »Klassismus« ist wohl »vorprogrammiert«, wie man heute zwar gedankenlos sagt, damit aber unbeabsichtigterweise einmal richtig liegt.
Das ehemalige DDR-Institut für Kosmosforschung in Adlershof gibt es immer noch. Im dortigen Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), aber man kooperiert nicht mehr mit den Sowjets, sondern mit der NASA.
Die deutschen Raketenbauer waren noch quasi faustisch motiviert, insofern sie zielorientiert den Mond erreichen wollten und dann Vernichtungswaffen (u. a. die V2) abfeuerten.
Das französische Autorenkollektiv Tiqqun hat sich Gedanken über die »Millennials« gemacht, die in den 90er Jahren heranreiften. Ihr Buch hat den Titel: »Grundbausteine einer Theorie des Jungen-Mädchens«.
Dicke Hintern sind in Mode gekommen. Für Manga- und Hentaizeichner und KI kein Problem. Im realen Leben widmen sich Fitnesscenter und die plastische Chirurgie den Hintern.