uni-spezial

Zum Wintersemester 2004/2005

Beilage: uni-spezial

Beilage der Tageszeitung junge Welt vom 20.10.2004

  • Ruhe vor dem Sturm?

    In der Protestfront gegen Bildungs- und Sozialkahlschlag sind die Studierenden unerläßlich

    Es herrscht wieder Ruhe an Deutschlands Hochschulen. Auf ein Wintersemester »Uniwut« folgte ein Sommersemester »business as usual«. Trillerpfeifen, Trommeln, Flüstertüten, Transpis und Flyer wurden eingemottet – Schreibblock, Kuli, Taschenrechner und Lehrbücher wieder herausgekramt. Schließlich ...

    Ralf Wurzbacher
  • Unredliche Zahlenakrobatik

    Eine Sozialverträglichkeit von Studiengebühren läßt sich anhand internationaler Vergleiche nicht nachweisen – auch wenn so getan wird als ob

    Torsten Bultmann
  • Abzocker in Lauerstellung

    Ob ein Erststudium demnächst kostenpflichtig sein wird, könnte von einem Ob ein Erststudium demnächst kostenpflichtig sein wird, könnte von einem bevorstehenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts abhängen

    Klemens Himpele
  • Bildungsnotstand hausgemacht

    Bei einer Umkehr in der Steuer- und Finanzpolitik und Begrenzung der föderalen Kulturhoheit hätte die hochschulpolitische Mangelverwaltung eine Ende

    Sascha Vogt
  • Koch-Rezepte von gestern

    Die hessische CDU-Landesregierung will der Ökonomisierung der Hochschulen per Demokratieabbau den Boden bereiten

    Alexander Wagner
  • »Modernisierer« in Rambopose

    Beim Umbau der Hochschulen in wirtschaftliche Rekrutierungs- und Verwertungsanstalten setzt Hamburgs Wissenschaftssenator Dräger regelmäßig neue Maßstäbe

    Martin Dolzer
  • Demokratie unter Beschuß

    Die Angriffe gegen die studentische Selbstverwaltung nehmen zu. An der Uni Duisburg-Essen ging die Attacke nach hinten los

    Sven Kühn / Patrick John Dollas
  • Kollektiver Egotrip

    Die wieder erwacht geglaubte Studierendenbewegung ist schon nach einem Semester Radau von der Bildfläche verschwunden. Dabei wäre Widerstand wichtiger denn je

    Harald Pittel
  • Verschlußsache Studium

    Schon die »Öffnung« der bundesdeutschen Hochschulen in den 1970er Jahren hat sozial Schwachen keinen Zugang verschafft. Die Zukunft erscheint noch trister

    Nele Hirsch / Marco Tullney
  • Neue Modelle statt alter Hierarchien

    Die unsinnige Trennung in Universitäten und Fachhochschulen ist obsolet

    Colin Tück
  • Master of Pommes frites?

    McDonalds, VW und Allianz gehen dazu über, ihre Führungskräfte in konzerneigenen »Universitäten« heranzuzüchten

    Niels Holger Schmidt
  • »Wir wollen progressive, linke Projekte initiieren«

    Gespräch mit Benjamin-Immanuel Hoff über Berliner Wissenschaftspolitik in zwei Jahren Regierungsverantwortung der PDS, Hochschuldemokratie, kommende Studiengebührendebatten und die Nachrangigkeit politischen Bewußtseins

    Interview: Tobias Schulze
  • Zankapfel Bologna

    Am eingeleiteten Prozeß zur Schaffung eines europäischen Hochschulraums scheiden sich die Geister. junge Welt stellt Für und Wider nebeneinander

    Stefan Bienefeld / Jochen Beißert
  • Explosives Gemisch

    In Italien sollen der öffentliche und privatwirtschaftliche Wissenschaftsbetrieb gemeinsame Sache machen. Dagegen regt sich heftiger Widerstand

    Damiano Valgolio, Rom
  • No future in Ghana

    In dem westafrikanischen Land kommen 1,5 Promille der Bevölkerung in den Genuß einer Hochschulausbildung. Aber selbst ein Studienabschluß ist noch keine Wohlstandsgarantie

    Kerry Sailer
  • Zum Henker mit Platon

    Auch im griechischen Mutterland der Akademien verkommt Bildung zunehmend zum Investment ins eigene »Humankapital«

    Heike Schrader, Athen