Antifaschismus

Erweiterte Wochenendbeilage zum Antikriegstag

Beilage: Antifaschismus

Beilage der Tageszeitung junge Welt vom 05.09.2015

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  • Kunst in Aktion

    Die Lage am Brandort Deutschland zwingt zur Auseinandersetzung, lässt aber auch Raum für Kreativität. Vom Ölgemälde bis zur Kommunikationsguerilla: Die Gegenkultur ist ausbaufähig

    Viele linke Aktivisten haben 2015 bisher als ein Jahr erlebt, in dem sie bestenfalls »Feuerwehr« spielen können: Reagieren auf rechte Massenmobilisierungen und Anschläge auf Flüchtlingsheime, reagieren auf pöbelnde Rassisten und »Nein zum Heim«-Initiativen »besorgter Bürger«, in denen sich organisierte Neonazis wie Fis...

    Claudia Wangerin
  • Kreative Eingreiftruppe

    Existenzangst und politische Reinheitsapostel hindern linke Künstler daran, klare Kante zu zeigen. Das muss nicht so bleiben

    Leander Sukov
  • Aus der Bewegung für die Bewegung

    Die Initiative »Kunst und Kampf« ist eine Art kulturelles Gedächtnis der Autonomen Antifa. Ihr Ansatz bleibt aktuell

    Markus Bernhardt
  • Gelebte Humanität

    Konsequenter Antifaschismus darf auch die Diktatur der Banken und Konzerne und die aggressive deutsche Außenpolitik nicht tolerieren

    Konstantin Wecker
  • »Die Realität hat uns eingeholt«

    Von der Schwierigkeit zu überspitzen und der künstlerischen Freiheit, Fragen aufzuwerfen: Rechtsterrorismus als Theaterstück im öffentlichen Raum. Ein Gespräch mit Christiane Mudra.

    Interview: Claudia Wangerin
  • Verlierer im Blick

    Aufklärung ist mehr als die Abgrenzung von den Dummen. Anna Seghers, Bertolt Brecht und Klaus Mann wussten das. Heute wird oft elitär verkürzt

    Claudia Wangerin
  • »Wie bei mafiosen Organisationen üblich«

    Neonaziterror ist ein ernstes Thema. Die Naturfreunde Berlin setzen bei ihrer Kampagne »Blackbox Verfassungsschutz« gerade deshalb auf Satire und Kommunikationsguerilla

    Interview: Gitta Düperthal
  • Das »Dorfdeppenphänomen«

    Über den Rassismus der Provinz und vermeintliche Patentrezepte aus der Großstadt, wo radikale Abgrenzung leichter fällt

    Christian Stahl