literatur

Zur Leipziger Buchmesse 2004

Beilage: literatur

Beilage der Tageszeitung junge Welt vom 25.03.2004

  • 25.03.2004

    Zeitalter der Zombies

    Brillant und nachvollziehbar erklärt Wolfgang Pohrt den Nationalstaat für abgeschafft

  • 25.03.2004

    Aber bitte mit Sahne

    Der Autor als Kuchen: Auch der Hanser Verlag nimmt sich ein Sebastian-Haffner-Stück

  • 25.03.2004

    Ein unvorstellbarer Preis

    Frei von bundesdeutscher Historikerbefangenheit beleuchtet der Brite Richard Overy die Geschichte der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg

  • 25.03.2004

    Jenseits von Judäa und Israel

    Provozierend konkrete Utopie: Michael Warschawskis illusionsloser Blick auf seine Heimat Israel

  • 25.03.2004

    Nachgeputzt

    Daniel Hopsicker las die Lokalpresse in Venice/Florida nach dem 11. September. Das Resultat ist ein äußerst lesenswertes Buch über die »Bin Laden Airforce«

  • 25.03.2004

    Hauptsache groß

    Warum es auch in Zukunft bei der Bahn um Geld, Gelände und Gewinne gehen wird: zwei neue Bücher zum Bahnbörsenwahn

  • 25.03.2004

    Gegen oben

    Welche Voraussetzungen müssen für einen Klassenkampf von unten gegeben sein: Über die Ergebnisse einer Tagung

  • 25.03.2004

    Immer fröhlich

    Barbara Felsmann hat Kindheitserinnerungen von Jungen Pionieren aus der DDR zusammengetragen

  • 25.03.2004

    Außenseiter wie ich

    Christa Wolfs Briefwechsel mit Charlotte Wolff ermöglicht ein Rendezvous mit der aus Berlin vertriebenen Jüdin

  • 25.03.2004

    Kleine Kinder

    Von butei und bastardi: Tim Parks hat ein ausgezeichnetes Veroneser Fußballtagebuch geschrieben

  • 25.03.2004

    Auf des toten Manns Kiste

    Und ’ne Buddel voll harte Drogen: In »Please Kill Me!« erzählen die Punk-Protagonisten aus ihrem bewegten Leben

  • 25.03.2004

    Marx ist ein Gespenst

    Jacques Derrida und seine Lehre des Spukhaften

  • 25.03.2004

    Am Abgrund des Traumas

    Aki Shimazaki schreibt auch mit ihrem zweiten Roman »Tsubame« gegen das offizielle japanische Geschichtsbild an

  • 25.03.2004

    Klebrig triefende Nacktheit

    Markenmetonymie in Martirio: DBC Pierres Roman »Jesus von Texas« und seine Anthropologie der dreckigen Witze

  • 25.03.2004

    Die Kurven

    Michael Schulte beugt historischen Fehlentwicklungen vor und korrigiert ihre Auswirkungen: »Der Frühstücksdirektor« lehrt Lebensart

  • 25.03.2004

    Vom Fortwollen

    Anke Stellings gut geschriebene Geschichten über schlecht geheizte Wohnungen

  • 25.03.2004

    Unten deutsch, oben irisch

    Hugo Hamilton erzählt in »Gescheckte Menschen«, wie es ist, in Irland anders zu sein

  • 25.03.2004

    Ohne Heimat

    Philip Roth im Gespräch mit Kollegen: Schriftsteller und ihre Überlebensstrategien

  • 25.03.2004

    Der Verbrecherste

    »Dickie Dick Dickens« – ein Hörspiel als erschütternde Dokumentation durchsetzt mit krausestem Unfug

  • 25.03.2004

    Alles Müller, oder was?

    Heiner Müllers Hörspiel über den Historiker Theodor Mommsen vertreibt nicht mal den kleinen Hunger

  • 25.03.2004

    Angst im Umbau

    Wie Verbrechen Städte und Gebäude verändern, und warum sich das für wen auszahlt

  • 25.03.2004

    Gleichsam auf Reise

    Floßfahrt mit Zuschauern: Über Fernand Delignys antipsychiatrische Partisanen

  • 25.03.2004

    Kleinvieh macht Mist

    Fettarm und flott thrillert sich Frank Schätzing über satte 1000 Seiten durch die Weltmeere

  • 25.03.2004

    Manchmal leise

    Volly Tanner, der breiteste Motivwagen unter den Leipziger Lyrikern, legt nach: »Berlin muß brennen« ist im Fünf Finger Ferlag erschienen

  • 25.03.2004

    Joggerhorden im Park

    Das Individuum in Zeiten konservativer Sozialdemokratie: Arnd Zschiesche und Oliver Carlo Errichiello gehen dem Kenzo-Schal auf den Grund

  • 25.03.2004

    Politische Experimente

    Adam Thirlwells Roman »Strategie« verhandelt die Liebe in Zeiten entzauberter Perversion

  • 25.03.2004

    Laß jucken, Kumpel!

    Die feine Kunst der Belanglosigkeit in Juan Bonillas charmant unerotischem Erotikroman »Der nubische Prinz«

  • 25.03.2004

    Aus der Flitterbude

    Der eine schnippelt, die andere schiebt: Jamal Tuschick hört die ganze Platte – »Bis zum Ende der B-Seite«