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Drucker bei Schlott vor Arbeitskampf?
Nürnberg. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft hat Pläne der Schlott-Gruppe zu Kürzungen bei Stellen und Löhnen in Druckerein des Unternehmens als unverhältnismäßig und unsozial kritisiert. Die Schlott-Gruppe hatte in der vergangenen Woche angekündigt, bei der Konzerntochter Sebald in Nürnberg 100 Beschäftigte zu entlassen und knapp 100 Stellen auszugliedern. Zudem stünden bei WWK in Landau (Rheinland-Pfalz) Kündigungen an, heißt es in einer am Montag verbreiteten ver.di-Erklärung. »Hier sollen die Belegschaften die Expansionsgelüste eines führenden Tiefdruckkonzerns mit Entlassungen und Lohnverzicht bezahlen, obwohl die Belegschaften bereits seit zwei Jahren durch kürzere Arbeitszeit ohne Lohnausgleich zum Millionengewinn des Schlott-Konzerns beigetragen haben«, betonte der zuständige ver.di-Experte Andreas Fröhlich. »Dagegen werden wir massiven Widerstand leisten«.
(jW)
(jW)
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