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Doping

Praxis

Wien. Rund 20 deutsche Sportler stehen nach Informationen der ARD unter Verdacht, in einem Labor in Wien Blutdoping betrieben zu haben. Es handele sich um Sportler aus den Bereichen Biathlon und Skilanglauf, die zumindest zum Teil zur Weltspitze gehören, hieß es in einer Pressemitteilung. Insgesamt werden mindestens 30 Sportler als Kunden der Blutbank verdächtigt, darunter diverse ausländische Radsportler wie Georg Totschnig (Österreich), Michael Rasmussen (Dänemark) und Denis Ment­schow (Rußland). Totschnig bestreitet die erhobenen Vorwürfe, Biathlon-Bundestrainer Uwe Müssigang weiß von nichts, Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle wies alle Verdächtigungen zurück: »Unsere Erfolge sind sauber, ich lege für meine Sportler die Hand ins Feuer.« (sid/jW)

Theorie

Frankfurt/Main. Die Unterschriftenaktion der Stiftung Deutsche Sporthilfe (DSH) gegen Doping war ein voller Erfolg. Ausnahmslos alle von der DSH geförderten Sportler haben 2007 den Sporthilfe-Eid unterschrieben. 4407 unterschriebene Formulare liegen vor, darunter auch diejenigen der 15 Athleten, die zunächst die Abgabefrist versäumt hatten und damit zwischenzeitlich aus der Sporthilfe-Förderung genommen worden waren. Der Sporthilfe-Eid beinhaltet eine schriftliche Verpflichtung der Athleten, die Prinzipien des Sports zu verteidigen, und das feierliche Gelöbnis, »niemals zu dopen«. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.01.2008, Seite 16, Sport

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