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Bahn AG und GDL verhandeln weiter

Frankfurt/Main. Trotz eines juristischen Störmanövers der Deutschen Bahn AG wurden die Tarifverhandlungen zwischen der Konzernspitze und der Gewerkschaft GDL über einen eigenständigen Tarifvertrag für Lokführer am Donnerstag fortgesetzt. Am Mittwoch abend war bekanntgeworden, daß die Bahn AG bereits am 24. Dezember Verfassungsbeschwerde gegen die Zulässigkeit von Streiks der GDL eingereicht hatte. GDL-Chef Manfred Schell zeigte sich angesichts der gemeinsam verkündeten Verhandlungsbereitschaft empört über diesen Schritt. Bahn-Personalvorstand Margret Suckale sprach dagegen von einem »Pro forma«-Vorgang, der »keine praktische Relevanz« mehr haben werde. Die Verhandlungen waren bei Redaktionsschluß noch im Gange.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.01.2008, Seite 2, Inland

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