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Kannegiesser greift IG Metall an

Düsseldorf. Im Streit um Mindestlöhne in der Zeitarbeitsbranche hat der Präsident des Unternehmerverbands Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, die SPD und die IG Metall scharf attackiert. »Mit einer Beschränkung der Einsatzdauer oder einer Vorschrift der gleichen Bezahlung wird ein beschäftigungspolitisches Erfolgsmodell gefährdet«, sagte er der Rheinischen Post (Dienstag ausgabe). »An der Zeitarbeit sollte die Politik daher nicht herumfingern.« Den Gewerkschaften warf Kannegiesser »Doppelzüngigkeit« vor. »Sie wettern gegen die Zeitarbeit, obwohl sie selbst mit den Zeitarbeitsverbänden Tarifverträge abgeschlossen haben.« Die Behauptung, Firmen tauschten ihre Stammbelegschaften aus, treffe in der Metall- und Elektroindustrie nicht zu. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2007, Seite 5, Inland

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