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Schreiben

Der österreichische Schriftsteller Christoph Ransmayr erhält heute den mit 20000 Euro dotierten Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln. Die Jury würdigt mit der Auszeichnung einen Autor, »der 1988 mit dem Roman ›Die letzte Welt‹ sowohl in der Kritik als auch beim Publikum einen spektakulären Erfolg« erzielt habe. Auch mit seinem jüngsten Buch »Der fliehende Berg« (2006) beweise der 1954 geborene Ransmayr ein in der deutschsprachigen Literatur »unvergleichbares ästhetisches Formbewußtsein, das keiner literarischen Mode zuzuordnen ist und doch eine breite Leserschicht in Bann zieht«. Im Zentrum des von Freundschaft, Liebe und Tod handelnden Vers­epos stehen zwei Brüder, die sich von Irland aus auf die abenteuerliche Reise zu einem unbekannten Berg im Osten Tibets machten. Die Laudatio auf Ransmayr hält die Literaturkritikerin Sigrid Löffler.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.12.2007, Seite 12, Feuilleton

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