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17.11.2007
- → Inland
Minister fordern Kinderregelsatz
Berlin. Die Arbeits- und Sozialminister der Länder fordern vom Bund eine Anpassung der »Hartz IV«-Regelsätze für Kinder. Man erwarte von der Bundesregierung, »daß es einen eigenen Kinderregelsatz gibt«, sagte Schleswig-Holsteins Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) am Freitag nach einer Konferenz der Ressortchefs in Berlin. Es bestünden Zweifel, daß mit dem bisher gezahlten Teilbetrag des Regelsatzes die steigenden Kosten für Schulveranstaltungen oder das Mittagessen in Ganztagsschulen und Kindergärten gedeckt werden können.
Bisher orientiert sich der Betrag für Minderjährige am »Hartz IV«-Regelsatz von 347 Euro, von dem pauschal für unter 14jährige 60 Prozent und für über 14jährige 80 Prozent gezahlt werden. Um eine »chancengerechte Ausgangssituation« für Kinder zu erreichen, fordern die Minister, daß künftig deren tatsächlicher Bedarf ermittelt wird. (ddp/jW)
Bisher orientiert sich der Betrag für Minderjährige am »Hartz IV«-Regelsatz von 347 Euro, von dem pauschal für unter 14jährige 60 Prozent und für über 14jährige 80 Prozent gezahlt werden. Um eine »chancengerechte Ausgangssituation« für Kinder zu erreichen, fordern die Minister, daß künftig deren tatsächlicher Bedarf ermittelt wird. (ddp/jW)
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