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UN: Gespräche in Myanmar

Yangon. Die Militärregierung von Myanmar gestattet dem UN-Menschenrechtsgesandten Paulo Sergio Pinheiro die Einreise. Er werde sich vom 11. bis 15. November in dem Land aufhalten, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Erklärung der UN-Menschenrechtskommission in Genf. Pinheiro selbst wertete es als positiv, daß die Junta mit ihm zusammenarbeiten wolle. Unterdessen führte der UN-Sondergesandte Ibrahim Gambari weitere Gespräche mit Regierungs- und Oppositionsmitgliedern in Myanmar. Gambari ist darum bemüht, beide Seiten an den Verhandlungstisch zu bringen. Ein neues Treffen mit Aung San Suu Kyi stand zunächst noch aus. Die unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin wurde am Wochenende wegen einer Erkrankung ärztlich behandelt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2007, Seite 7, Ausland

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