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Sarkozy bleibt stur – trotz Bahnstreiks

Paris. Ein Großteil der französischen Eisenbahner setzte am Freitag den Streik gegen den von Präsident Nicolas Sarkozy geplanten Rentenabbau bis zum Nachmittag fort. Am zweiten Tag in Folge wurden der öffentliche Nah- und Fernverkehr weitgehend lahmgelegt. 75 Prozent der Bahnbeschäftigten hatten sich am Donnerstag an dem Ausstand beteiligt, so hoch war die Mobilisierung seit 50 Jahren nicht mehr. 300 000 Menschen gingen nach Gewerkschaftsangaben in Demonstrationen und Kundgebungen auf die Straße. Staatspräsident Nicolas Sarkozy gab sich dennoch unbeeindruckt. «Der Präsident wird die Reformen machen», erklärte ein Sprecher. Regierungsplänen zufolge soll für 1,6 Millionen Beschäftigte im Staatsdienst die Rentenregelungen verschlechtert werden. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2007, Seite 1, Ausland

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