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Aus: Ausgabe vom 08.09.2007, Seite 9 / Kapital & Arbeit

BRD-Außenhandel boomt weiter stark

Wiesbaden. Der deutsche Handelsbilanzüberschuß ist im Juli vor allem wegen der gesunkenen Importe höher ausgefallen als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, wies der Saldo aus Ex- und Importen ein Plus von 17,9 Milliarden Euro aus. Volkswirte hatten einen Außenhandelsüberschuß von 15,6 Milliarden Euro prognostiziert. Im Juli 2006 hatte das Volumen der BRD-Exporte das der Importe lediglich um 13 Milliarden Euro übertroffen.

Wie die amtlichen Statistiker auf Basis vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilten, wurden im Berichtsmonat Waren im Wert von 81,5 Milliarden Euro ausgeführt. Der Wert der Einfuhren belief sich auf 63,6 Milliarden Euro. Die deutschen Exporte lagen damit um 11,8 Prozent und die Importe um 6,3 Prozent höher als im Vorjahresmonat.


In den ersten sieben Monaten des Jahres betrug der Wert der Ausfuhren 559,8 Milliarden Euro, während das Volumen der Einfuhren auf 444,4 Milliarden Euro beziffert wurde. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum lagen die Exporte damit um 11,3 Prozent und die Importe um 7,4 Prozent höher. Der Außenhandelsüberschuß belief sich von Januar bis Juli auf 115,5 Milliarden Euro gegenüber 89,1 Milliarden Euro vor einem Jahr. (ddp/jW)

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