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23.08.2007
- → Kapital & Arbeit
Werksverkäufe bei Airbus verschoben
Paris. Die Zukunft der deutschen Airbus-Werke entscheidet sich einen Monat später als erwartet. Wie französische Gewerkschaftsvertreter am Mittwoch sagten, will die Konzernführung »eine zweite Runde organisieren«, um die Angebote möglicher Käufer und Investoren zu prüfen. Dies gelte auch für betroffene Standorte in Frankreich und Großbritannien. Der Flugzeugbauer, bei dem am Montag der neue Chef Thomas Enders seinen Posten antritt, werde um den 20. September herum bekanntgeben, was mit den insgesamt sieben Werken geschieht. Bisher war Ende August als Termin geplant gewesen.
Grund für die Verzögerung ist laut der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos vom Mittwoch, daß Airbus nun auch für das Werk in Augsburg nach einem Partner sucht. Airbus hatte im Februar angekündigt, europaweit 10000 Stellen zu streichen und Werke zu verkaufen oder fortan mit Partnern zu betreiben. In Deutschland sind neben Augsburg die niedersächsischen Standorte Varel und Nordenham sowie das baden-württembergische Laupheim betroffen.
(AFP/jW)
Grund für die Verzögerung ist laut der französischen Wirtschaftszeitung Les Echos vom Mittwoch, daß Airbus nun auch für das Werk in Augsburg nach einem Partner sucht. Airbus hatte im Februar angekündigt, europaweit 10000 Stellen zu streichen und Werke zu verkaufen oder fortan mit Partnern zu betreiben. In Deutschland sind neben Augsburg die niedersächsischen Standorte Varel und Nordenham sowie das baden-württembergische Laupheim betroffen.
(AFP/jW)
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