Zum Inhalt der Seite

Greenpeace: Verzicht auf Kohlekraftwerke

Baden-Baden. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach deren Grönland-Besuch eine konsequente Klimaschutzpolitik. So solle auf den Bau neuer Kohlekraftwerke in Deutschland verzichtet werden, sagte Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid am Freitag im Südwestrundfunk. Neue Kohlekraftwerke seien nicht vereinbar mit ehrgeizigen Zielen im Klimaschutz. Deutschland müsse statt dessen auf erneuerbare Energien setzen. Statt Großkraftwerken auf Kohlebasis, die 40 Jahre lang liefen, müßten flexible Kraftwerke mit Gas und Dampfkraft betrieben werden.(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!