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Verfahren gegen NPD-Landeschef

Friedberg. Der hessische NPD-Chef Marcel Wöll muß sich am heutigen Dienstag vor dem Friedberger Amtsgericht wegen Volksverhetzung verantworten. Wöll, der für die NPD im Kreistag des Wetterau-Kreises sitzt, hatte im März bei einer Kreistagssitzung in Friedberg gefordert, die Zuschüsse für Schülerfahrten nach Auschwitz zu streichen. Die Gedenkstätte des ehemaligen deutschen Vernichtungslagers nannte er dabei laut Sitzungsprotokoll eine »Stätte des sogenannten nationalsozialistischen Terrors«. Die Exkursionen seien »Gehirnwäsche für Vorschüler«. Im Falle einer Verurteilung drohen dem 24jährigen bis zu fünf Jahre Gefängnis und der Verlust seines Kreistagsmandats(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2007, Seite 4, Inland

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