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Im falschen Film

Lärmende Wasser sind flach, aber für Überraschungen gut: Deutschlands dollster Filmegisseur Roland Emmerich (52) hat von den Yankees die Schnauze voll. »Ich halte die Oberflächlichkeit nicht aus. Es ist leider so – die meisten Amerikaner sind nervtötend oberflächlich«, sagte Emmerich (»Independance Day«, »Godzilla«, »The Day After Tomorrow«) der Zeitschrift Vanity Fair. Mit Blick auf den Scientologen Tom Cruise als Claus Schenk Graf von Stauffenberg sagte Emmerich: »Diese Sekte ist in Hollywood so tief verwurzelt und akzeptiert wie das amerikanische Waffengesetz im Rest des Landes. Das wäre übrigens mal ein guter Film.« Kürzlich hat Emmerich gedroht, in die BRD zurückzukehren. Wenn ihm die Einreise verweigert würde – das wäre mal ein guter Film. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.08.2007, Seite 13, Feuilleton

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