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China: Verurteilungen wegen Sklavenarbeit

Peking. Nach dem Skandal um Sklavenarbeit in China hat ein Gericht den Angestellten einer Ziegelei wegen Mordes zum Tode verurteilt. Die Urteilsverkündung wurde live im staatlichen Fernsehen übertragen. Der Ziegeleimitarbeiter hatte im chinesischen Fernsehen gestanden, einen geistig Behinderten Zwangsarbeiter getötet zu haben. 28 weitere Angeklagte in dem ersten Verfahren um die Sklaverei-Vorwürfe erhielten Haftstrafen zwischen zwei Jahren und lebenslang. Die Disziplinarkommission der Provinz Shanxi hatte am Montag in dem Fall 95 Beamte der Regierung und der Kommunistischen Partei bestraft, da sie die Überwachung vernachlässigt, ihre Pflichten versäumt hätten oder sogar an der Verwaltung der Ziegeleien beteiligt gewesen seien. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.07.2007, Seite 2, Ausland

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