Zum Inhalt der Seite

Abzug restlicher Atomwaffen gefordert

Berlin. Nach dem Abzug der US-amerikanischen Nuklearwaffen aus Ramstein wird nun auch über die letzten in Deutschland stationierten Atombomben der USA debattiert. Etwa 20 atomare Sprengköpfe lagern derzeit noch im rheinland-pfälzischen Büchel, dem Standort eines deutschen Jagdbombergeschwaders. Linke und Grüne forderten am Dienstag, die Bundesregierung solle in Washington auf die Rückführung auch dieser Atomwaffen drängen. Der verteidigungspolitische Sprecher der Linken, Paul Schäfer, sieht die Regierung sogar in der Pflicht, »den unverzüglichen Abzug zu fordern«. Seine Partei will Büchel zum Thema im Bundestag machen.

(ots/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2007, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!