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11.07.2007
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Fußball-Randspalte
Verhandlungssache
Cottbus. Energie Cottbus hat im Transferstreit mit dem bulgarischen Meister Lewski Sofia die FIFA eingeschaltet. Zentraler Streitpunkt ist die Ausstiegsklausel im Vertrag des 29jährigen Mittelfeldspielers Stanislaw Angelow. Die Cottbusser berufen sich auf einen Passus, wonach der Nationalspieler für eine festgeschriebene Ablöse von 180000 Euro den Verein wechseln darf. Angelow unterschrieb vor vier Wochen in Cottbus einen Dreijahresvertrag. Sofia bestreitet die Klausel und besteht auf einer höheren Ablösesumme. (sid/jW)Wechsel
London. Stürmer Craig Bellamy wechselt vom englischen Rekordmeister FC Liverpool zum Premier-League-Konkurrenten West Ham United. Der 27 Jahre alte Kapitän der walisischen Nationalelf unterschrieb einen Fünfjahresvertrag und kostet West Ham die Ablösesumme von umgerechnet elf Millionen Euro. Liverpool hatte seine Offensive zuletzt bereits mit Andrej Woronin (Bayer Leverkusen/ablösefrei) und Fernando Torres (Atletico Madrid/36 Millionen Euro) verstärkt. Außerdem stürmen beim Champions-League-Finalisten noch die Nationalspieler Dirk Kuyt (Niederlande) und Peter Crouch (England). (sid/jW)Nachspiel
Genua. Die Disziplinarkommission der UEFA wird sich heute mit den Vorfällen beim UI-Cup-Spiel zwischen Vetra Vilnius und Legia Warschau befassen. Ein UEFA-Sprecher kündigte im Anschluß an die Verhandlung ein Urteil über die Spielwertung und mögliche Sanktionen gegen die beteiligten Vereine an. Das Hinspiel der zweiten Runde des UI-Cups war zur Halbzeit beim Stande von 2:0 für Vilnius abgebrochen worden, nachdem einige der etwa 2500 mitgereisten Legia-Fans angefangen hatten, Polizisten mit Eisenstangen und Steinen zu attackieren. An den Krawallen waren dann auch einheimische Hooligans beteiligt. (sid/jW)Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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