-
10.07.2007
- → Ausland
Verhandlungen um Rote Moschee?
Islamabad/Khar. Der islamische Geistliche Abdul Raschid Ghazi hat sich offenbar zu Verhandlungen über die Besetzung der Roten Moschee in Islamabad bereit erklärt. Das gab zumindest der pakistanische Ministerpräsident Shaukat Aziz am Montag bekannt. Derweil wurde die staatliche Belagerung des Gotteshauses in der pakistanischen Hauptstadt fortgesetzt. Es herrschte dort, wie auch in anderen Teilen des Landes eine angespannte Ruhe.
In Khar, einem pakistanischen Gebiet nahe der Grenze zu Afghanistan, demonstrierten am Montag etwa 20000 Menschen gegen den »Angriff auf die Rote Moschee«. Die Menschen, die zum Teil bewaffnet waren, solidarisierten sich mit den Besatzern. (AFP/jW)
In Khar, einem pakistanischen Gebiet nahe der Grenze zu Afghanistan, demonstrierten am Montag etwa 20000 Menschen gegen den »Angriff auf die Rote Moschee«. Die Menschen, die zum Teil bewaffnet waren, solidarisierten sich mit den Besatzern. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland