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BDI fordert weitere Steuersenkungen

Berlin. Kaum ist die Unternehmenssteuerreform beschlossen, fordern Deutschlands Großindustrielle neue Steuergeschenke. Die angekündigte Absenkung des Steuersatzes auf unter 30 Prozent gebe es »nur auf dem Papier«, sagte BDI-Präsident Jürgen Thumann der Neuen Osna­brücker Zeitung vom Samstag. Auch sollte die Regierung »ernsthaft darüber nachdenken, die Erbschaftssteuer komplett abzuschaffen«. Das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC kritisierte die am Freitag verabschiedete Unternehmenssteuerreform scharf. »Es ist ein Skandal«, sagte Detlev von Larcher vom ATTAC-Koordinierungskreis in Frankfurt am Main. »Den Unternehmen und reichen Menschen werden fünf bis acht Milliarden Euro geschenkt.« Bezahlt hätten diese »milde Gabe« Lohnabhängige und Verbraucher durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.05.2007, Seite 1, Inland

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