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Anwalt von El Masri ­beschuldigt Regierung

Ulm. Der Rechtsanwalt des CIA-Entführungsopfers Khaled El Masri, Manfred Gnjidic, erhebt nach der Brandstiftung seines Mandanten in einem Großhandelsmarkt weiter schwere Vorwürfe gegen staatliche Behörden. »Wenn man fünf Monate lang gefoltert wurde, dann braucht man eine Therapie«, sagte Gnjidic am Freitag in Ulm. Obwohl Bundeskanzleramt und bayerische Staatskanzlei über die psychischen Probleme El Masris informiert gewesen seien, hätten sie nichts unternommen. Gnjidic betonte, sein Mandant habe während seiner Verschleppung nach Afghanistan mit seinem Leben eigentlich bereits abgeschlossen. »So einen Menschen darf man nicht alleine lassen«, sagte der Jurist und sprach von »unterlassener Hilfeleistung«.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2007, Seite 2, Inland

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