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Abschiebung nach Afghanistan kritisiert

Freiburg. Caritas international hat die vom Bundesamt für Migration praktizierte Abschiebung traumatisierter Flüchtlinge nach Afghanistan scharf kritisiert. Die Begründung des Amtes, die Flüchtlinge würden von Caritas und anderen Hilfswerken medizinisch-psychologisch vor Ort betreut, sei zynisch, erklärte Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, am Montag in Freiburg. »Es gibt keine ausreichende Versorgung. Hier verkehrt sich unser Engagement und wird mißbraucht für eine Praxis, die wir ablehnen«, erklärte Neher. Caritas international fordert den sofortigen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2007, Seite 2, Inland

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