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Siemens: Strafe von 98 Millionen Euro
Darmstadt. Wegen der Bestechung zweier Geschäftsführer des italienischen Stromkonzerns Enel hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Darmstadt Freiheitsstrafen für zwei ehemalige Siemens-Manager gefordert. Nach dem Plädoyer der Ankläger soll ein früherer Finanzvorstand der Siemens Kraftwerkssparte für dreieinhalb Jahre in Haft. Für einen mitangeklagten früheren Siemens-Berater forderte die Staatsanwaltschaft am Montag eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren. Siemens selbst soll nach dem Willen der Anklagebehörde knapp 98 Millionen Euro Gewinn aus dem Enel-Geschäft an die Staatskasse abführen.
Hintergrund des Prozesses ist die Vergabe eines Großauftrags an ein Konsortium aus Siemens und dem italienischen Hersteller Ansaldo. Die Siemens-Manager hatten, um den Auftrag des italienischen Stromriesen Enel zu erhalten, zwei Topverantwortliche des mehrheitlich staatlichen Unternehmens mit insgesamt rund sechs Millionen Euro bestochen. (AP/jW)
Hintergrund des Prozesses ist die Vergabe eines Großauftrags an ein Konsortium aus Siemens und dem italienischen Hersteller Ansaldo. Die Siemens-Manager hatten, um den Auftrag des italienischen Stromriesen Enel zu erhalten, zwei Topverantwortliche des mehrheitlich staatlichen Unternehmens mit insgesamt rund sechs Millionen Euro bestochen. (AP/jW)
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