-
12.04.2007
- → Feuilleton
Scheu
Joseph Fiennes fällt das Schauspielen nicht unbedingt leicht: »Ich habe vor der Kamera schon manche Panikattacke bekommen. Aber ich könnte mir trotzdem nichts anderes vorstellen und wäre ohne die Schauspielerei wahrscheinlich nur ein desorientierter Penner«, sagte er der Frauenzeitschrift Maxi. Das Privatleben des gebürtigen Briten, der in »Goodbye Bafana« (siehe rechts) den Gefängniswärter von Nelson Mandela spielt, ist unspektakulär: »So langweilig, daß es Sie schockieren würde«, sagt er über sich selbst, »ich bin ein solcher Freund des vornehmen Understatements, daß ich manchmal am liebsten unsichtbar wäre.« (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton