-
05.04.2007
- → Kapital & Arbeit
Morales will Staats-Telekom
La Paz. Der bolivianische Präsident Evo Morales setzt seine Verstaatlichungspolitik fort. Eine Kommission sei eingesetzt worden, um die Übernahme eines Mehrheitsanteils an dem Telekommunikationsunternehmen ENTEL zu prüfen, sagte ein Sprecher von Morales am Montagabend (Ortszeit). Die Hälfte der Firma wird seit 1995 von dem italienischen Konzern Euro Telecom International gehalten. Der Rest der Anteile liegt bei zwei bolivianischen Pensionsfonds und bei den Beschäftigten. Die staatliche Kommission hat einen Monat Zeit für Verhandlungen mit Euro Telecom.
Morales, der erste Präsident Boliviens mit indigenen Wurzeln, regiert das Land seit einem Jahr.
(AFP/jW)
Morales, der erste Präsident Boliviens mit indigenen Wurzeln, regiert das Land seit einem Jahr.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit